Aktuelle und zukünftige Veranstaltungen der 89er Gruppe

„VOLL DER OSTEN“
Fotoausstellung

28. September bis
Mitte November 2019

St. Jakobi Kirche Lübeck
Jakobikirchhof 3
23552 Lübeck

Eintrittt ist frei – Spende willkommen
Mit Unterstützung der Possehl-Stiftung Lübeck
Herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und OSTKREUZ Agentur der Fotografen

Veranstalter
KDA Lübeck | St. Jakobi Lübeck

In den achtziger Jahren zog Harald Hauswald durch Ost-Berlin und fotografierte, was ihm vor die Linse kam.

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Er knipste, was andere Fotografen übersahen oder für uninteressant hielten: Kleine Szenen des Alltags, einsame und alte Menschen, verliebte junge Pärchen, Rocker, Hooligans und junge Leute, die sich in der Kirche für Frieden und Umweltschutz einsetzten. Die  20 Bildtafeln im A1-Format beinhalten Motive zu verschiedenen Themenkomplexen (wie Ordnung, Sehnsucht, Kindheit, Lüge, Macht, Einsamkeit, Abschied etc.) anspruchsvoll kommentiert. Auf den Tafeln befindet sich jeweils ein QR Code um Kommentare zu den Bildern auf dem Handy abzurufen. Wir laden ein zu einer Bilderreise in die Zeit der Teilung. Gezeigt wird eine ungeschminkte DDR-Realität, an die sich heute selbst Zeitzeugen kaum mehr erinnern.

“Weniger“

01. – 10. November 2019

Teilnahmebedingungen für den Fotowettbewerb

1. Veranstalter
Veranstalter ist die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein e.V. Lübeck.
Rückfragen bitte an Gudrun Neuper via luebeck@boell-sh.de.

2. Teilnahme
Der Fotowettbewerb stellt eine befristete Aktion dar. Die Teilnahme kann ausschließlich online erfolgen. Interessierte nehmen teil, indem sie innerhalb der genannten Frist eine E-Mail mit Foto und weiteren Angaben an folgende E-Mail-Adresse schicken: luebeck@boell-sh.de .
JedeR Teilnehmende kann maximal drei Fotos einreichen. Bei Einsendungen von mehr als drei Fotos gehen die ersten drei Einreichungen in die Wertung. Die Bilddaten müssen im Format JPEG vorliegen und sollen mindestens 2000 Pixel an der längeren Seite bei 300 dpi messen. Die Fotos dürfen keine Rahmen, keine Namen-/Datumsangaben, keine Wasserzeichen noch sonstige Verzierungen im Bild enthalten. Die eingesandten Files müssen den Bildtitel sowie den Namen des/der Fotografierenden enthalten. Beispiel: Bild 1_Frida Paul.jpg. Die Teilnahme ist ausschließlich auf dem Weg der Zusendung über E-Mail möglich.
Anderweitig eingesandte Beiträge sind nicht zugelassen und werden nicht zurückgeschickt.

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3. Weitere Teilnahmevoraussetzungen und möglicher Ausschluss vom Wettbewerb
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 14 Jahren. Mitarbeitende der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein und deren Angehörigen sowie Mitglieder der Jury sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein das Recht vor, Teilnehmende vom Fotowettbewerb auszuschließen, auch nach der Prämierung.
Die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein behält sich zudem vor, auch solche Teilnehmende vom Wettbewerb auszuschließen, deren Fotos anstößig, diskriminierend, unpassend oder geschäftsschädigend sind sowie gegen das deutsche Recht verstoßen oder Eigen- bzw. Fremdwerbung enthalten. Eingereichte Bilder können von der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein ohne Angaben von Gründen gelöscht werden.

4. Termine und Jurierung
Die Einsendung muss bis zum 10. November 2019, 23:59 Uhr !!! verlängert !!!, auf elektronischem Wege erfolgen. Die Jurierung ist für November 2019 vorgesehen, die Bekanntgaben der Preisträger erfolgt zeitnah im Anschluss. Die Gewinner werden per E-Mal benachrichtigt und auf der Homepage www.boell-sh.de veröffentlicht. Die Gewinnenden werden von einer Jury ermittelt. Diese besteht aus fünf Fachleuten, die die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig -Holstein sorgfältig auswählt und beruft. Ihr Urteil ist bindend und nicht anfechtbar.
Die Bewertung der Jury richtet sich nach folgenden Kritierien (keine Wertung in der Reihenfolge):
–  Motiv: Bezug zu Lübeck und dem Motto „Offene Grenzen“
–  Qualität des Bildes (Ästhetik, Gestaltung, technische Umsetzung)
–  Originalität und Kreativität

5. Preis
Die besten Fotos werden in einer Wanderausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Die PreisträgerInnen sind Ehrengäste bei der Vernissage und Finissage. Gleichzeitig werden die Fotos in einer Broschüre unter Namensnennung veröffentlicht.

6. Rechteübertragung
Die Teilnehmenden erkennen folgende Vereinbarung an:
Durch Einreichung der Bilder werden diese der Heinrich-Böll-Stiftung ohne zusätzliche Einverständniserklärung zur Nutzung für sämtliche Zwecke angeboten, online wie im Druck. Die Entscheidung über eine Nutzung kann sofort, aber auch erst zukünftig erfolgen.
Entscheidet sich die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein für eine Nutzung, so erwirbt der/die Teilnehmende den Anspruch auf eine einmalige Pauschalzahlung in Höhe von Euro 30, die ggf. auch erst nach der Nutzung erfolgen kann. Mit der Nutzung und der mit ihr einhergehenden Pauschalzahlung gehen die räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränkten, nicht ausschließlichen Nutzungsrechte auf die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein. Das schließt das Recht auf Bearbeitung ein. Sämtliche Ansprüche der Teilnehmenden auch im Falle wiederholter Verwendung durch die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein sind durch die Pauschalzahlung abgedeckt.
Die Teilnehmenden versichern durch Ihre Teilnahme, im Besitz aller Urheberrechte an den eingereichten Werken zu sein. Sie versichern weiterhin, dass sie, ungeachtet von Urheberrechten, auch nicht an einer Veröffentlichung der Werke durch Rechte anderer gehindert oder eingeschränkt sind.
Die Teilnehmenden erklären dabei insbesondere, dass durch ihre Werke im Falle der Darstellung von Personen keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Fälle auf dem jeweiligen Bild eine oder mehrere Personen erkennbar abgebildet sind, müssen die Betreffenden damit einverstanden sein, dass das Bild veröffentlicht wird. Die Teilnehmenden müssen dies der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein auf Wunsch ggf. schriftlich versichern. Sollten dennoch Dritte etwaige Ansprüche wegen Verletzung ihrer Rechte geltend machen, so stellen die Teilnehmenden die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein hiervon frei. Bei Teilnehmenden unter 18 Jahren gilt entsprechend des Einverständnisses der Erziehungsberechtigten.

7. Vorzeitige Beendigung des Fotowettbewerbs und Haftung
Die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein behält sich vor, den Fotowettbewerb zu jedem Zeitpunkt ohne Vorankündigung und Angabe von Gründen abzubrechen oder zu beenden. Von dieser Möglichkeit macht die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein insbesondere dann Gebrauch, wenn aus technischen oder rechtlichen Gründen eine ordnungsgemäße Durchführung nicht gewährleistet werden kann.
Die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die sich aus einer Teilnehme ergeben können. Sie haftet insbesondere nicht dafür, wenn der Wettbewerb den Erwartungen und Vorstellungen der Teilnehmenden nicht entspricht, der Mailserver nicht jederzeit erreichbar ist, Daten nicht rechtzeitig und fehlerfrei übertragen werden, Daten aufgrund technischen oder menschlichen Versagens gelöscht oder beschädigt werden bzw. verloren gehen.

8. Datenschutz
Die Teilnehmenden stimmen mit der Einreichung der Bilder ausdrücklich zu, dass persönliche Daten für die Durchführung dieses Wettbewerbs gespeichert und verarbeitet werden. Es steht den Teilnehmenden frei, per Widerruf an luebeck@boell-sh.de die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. Die Daten der Teilnehmenden unterliegen den gesetzlichen Datenschutzregelungen.
Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb werden alle Punkte und Bedingungen dieser Ausschreibung uneingeschränkt anerkannt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein, im September 2019.

“Weniger“

„ÜBER LEBEN IN DEMMIN“
Kinofilm

21./22./23. Oktober
18:00 Uhr

KOKI
Mengstraße 35


Eintritt 6 Euro / 4,50 Euro

Veranstalter
KOKI – Kommunales Kino Lübeck

Wenige Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs ereignete sich in Demmin, einer Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern, eine Tragödie:

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Während die Rote Armee heranrückte, nahmen sich hunderte Einwohner das Leben. Bis zum Ende der DDR wurde über die genauen Umstände geschwiegen. Heute versuchen „trauernde“ Neonazis die Leerstelle zu besetzen.
In seinem Dokumentarfilm versucht Regisseur Martin Farkas, die verdrängte Vergangenheit ans Licht zu befördern. Er trifft auf Bewohner, die das Drama als Kinder erlebt haben und zum ersten Mal davon erzählen, und auf deren Nachkommen, die jungen Demminer.

“Weniger“


Am Mittwoch, 23. Oktober laden wir im Anschluss an den Film zu einem Filmgespräch mit der Produzentin Annekatrin Hendel ein

„FAMILIE BRASCH“
Kinofilm

23. Oktober
20:30 Uhr

25./26./27. Oktober
18:00 Uhr

KOKI
Mengstra. 35


Eintritt 6 Euro / 4,50 Euro

Veranstalter
KOKI – Kommunales Kino Lübeck

In den Jahren nach 1945 sind die Braschs eine scheinbar perfekte Funktionärsfamilie, die in der sowjetisch besetzten Zone den Traum vom Sozialismus lebt:

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Horst Brasch, ein jüdisch-stämmiger Katholik, baut die DDR mit auf, obwohl seine Frau Gerda darin nie heimisch wird. Sohn Thomas wird zum Literaturstar, steht aber wie seine jüngeren Brüder Peter und Klaus dem real existierenden Sozialismus kritisch gegenüber. 1968 streitet sich Thomas mit seinem Vater und dieser Generationenkonflikt gipfelt darin, dass der Alte den Jungen an die Behörden verpetzt …

“Weniger“


Am Mittwoch, 23. Oktober laden wir im Anschluss an den Film zu einem Filmgespräch mit der Regisseurin Annekatrin Hendel ein

„OST-WEST-ZEIT-STORY“
Musikalischer Abend

02. November 2019
19:00 Uhr

St. Jakobi Kirche Lübeck
Jakobikirchhof 3
23552 Lübeck

Eintrittt ist frei – Spende willkommen
Mit Unterstützung der Possehl-Stiftung Lübeck

Veranstalter
KDA Lübeck | St. Jakobi Lübeck

Es ist verschollen und doch nicht vergessen. Thomas Putensen singt altes Liedgut aus der DDR/BRD.

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Locker musiziert er viele selten gespielte alte Schlager, Schullieder und Songs dieser beiden recht unterschiedlichen und doch so ähnlichen Welten. Dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung werden die Lieder der letzten Jahrzehnte wieder- vereinigt und die Texte Ost mit der Musik West getauscht.

“Weniger“

„IM OSTEN WURDE AUCH GELACHT“
Lesung

06. November 2019
17:00 Uhr

Gewerkschaftshaus
Dr. Külz-Str. 18
Schwerin

Eintritt ist frei.

30 Jahre ist es her – die DDR verschwand, aber ging sie sang- und klanglos unter?
Wie versuchte sich die DDR nach ihrer Gründung 1949 zu organisieren? Die Wohnungsnot war groß, der Bedarf an Lebensmittel aufgrund der riesigen Anzahl von Flüchtlingen kaum zu befriedigen.
Bauern kämpfen um die Erfüllung des Abgabesolls.

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Die Beschlagnahmung von Vieh bei Rückständen in der Lieferung führt bei einigen zur Flucht in den Westen, andere werden ausgesiedelt. Flucht in den Westen – was passiert mit dem lebenden und toten Inventar? Wie funktionieren die DDR-Wahlen? Je älter die DDR war, je höher die Anzahl von Eingaben. Der Erfüllung besaß Vorrang, damit eine 100-prozentige Wahlbeteiligung erreicht werden konnte. Über die letzte DDR-Wahl berichtet die Autorin als damalige Bürgermeisterin einer kleinen Gemeinde.

Neben der Bewältigung des täglichen Mangels, der in den 80iger Jahren immer deutlicher wurde, zeigten die Menschen ihr Improvisationstalent.
Die DDR war und bleibt ein Stück Identität seiner einstigen Personen. Egal ob Frauen oder Männer, Junge oder Alte erlebte ein Jeder diese Zeitspanne anders, arrangierte sich mit der Ordnung mehr oder weniger.
Anliegen Elke Ferner ist es, Geschichte zu erhalten; sie vor allem differenziert zu betrachten.

Aus dem Buch: „Ein Leben in der DDR und eins danach“ werden verschiedene Erlebnisse vom 09.11.1989 gelesen.

Gleichzeitig halten wir noch einmal Rückblick auf Ereignisse aus DDR-Zeiten, mal zum Schmnzeln; hören aber auch solche, die uns erinnern sollen, wie wertvoll die Demokratie ist.

Die Lesung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „ver.di after work“ im Versammlungsraum des Schweriner Gewerkschaftshauses statt.

“Weniger“

„ICH MUSSTE RAUS –
WEGE AUS DER DDR“
Konzertlesung

08. November 2019
19:00 Uhr

Willy-Brandt-Haus Lübeck
Königstraße 21
23552 Lübeck

Der Eintritt ist frei.
Teilnahme nur nach Voranmeldung per E-Mail an
veranstaltungen-luebeck [at] willy-brandt.de.

Veranstalter
Willy-Brandt-Hauses Lübeck | Landesbeauftragter für politischen Bildung Schleswig-Holstein

Vor gerade einmal 30 Jahren verlief quer durch Deutschland eine Grenze, die es für viele Menschen unmöglich machte, frei zu denken, frei zu handeln, frei zu sein.

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Von innerdeutscher Flucht erzählen der Schauspieler Ludwig Blochberger und der klassische Schlagzeuger Stefan Weinzierl: von Menschen, die alles zurückließen und sich auf den lebensgefährlichen Weg machten, in den Westen zu fliehen.
Basierend auf der Anthologie „Ich musste raus“ von Constantin Hoffmanm (erschienen im Mitteldeutschen Verlag) rezitiert Blochberger fünf reale Fluchterlebnisse, zu denen Weinzierl mit seinem vielfältigen Instrumentarium den passgenauen Soundtrack liefert. In der Kombination von Sprache und Klang entstehen live auf der Bühne Geschichten, die in ihrer Intensität berühren.

“Weniger“

FRITZI – EINE WENDEWUNDERGESCHICHTE
Kinderfilm

05./09. November 2019
15:30 Uhr

10. November 2019
20:30 Uhr

KOKI
Mengstra. 35

Veranstalter
KOKI – Kommunales Kino Lübeck

Eintritt 6 Euro / 4,50 Euro

IM NIEMANDSLAND
Kinofilm

08./09./10. November
20:30 Uhr

KOKI
Mengstra. 35

Veranstalter
KOKI – Kommunales Kino Lübeck

Eintritt 6 Euro / 4,50 Euro

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